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Gesundheit – Krebs

Weitere Krebserkrankungen

Der Einfluss von hoch- und niederfrequenten Feldern auf das Krebsrisiko wurde nicht nur für Leukämien und Hirntumore untersucht, sondern auch für andere Krebsarten, insbesondere:

  • Brustkrebs
  • Augentumoren
  • Hodentumoren
  • Speicheldrüsentumoren
  • Hauttumoren

Die derzeit vorliegenden Studien über einen möglichen Zusammenhang zwischen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern und den oben erwähnten Krebserkrankungen liefern wenig Hinweise auf ein möglicherweise erhöhtes Risiko. Das liegt auch daran, dass nur wenige Studien oder nur kleine Fallzahlen vorliegen. Von Fachgremien wird deshalb darauf hingewiesen, dass eine abschliessende Beurteilung des Risikos, wenn es denn eines gibt, noch nicht möglich sei.

Dieselbe Einschätzung gilt für niederfrequente Felder, insbesondere auch im Zusammenhang exponierter beruflicher Tätigkeiten. Die meisten Studien, vor allem solche neueren Datums, zeigen keine Auffälligkeiten.

Ausgewählte Literatur (Übersichtsarbeiten)

BioInitiative Working Group (2012). Health effects from radiofrequency electromagnetic fields. BioInitiative Report, www.bioinitiative.org. Sections 13 and 14.

Dürrenberger, G., Leuchtmann, P., Röösli, M., Siegrist, M., Sütterlin, B. (2015). Fachliteratur-Monitoring "EMF von Strom-Technologien". BFE, Bern. Publikation 291030, Kapitel 3.3.2.3.

IARC (International Agency for Research on Cancer) (2002). Non-ionizing radiation, part 1: static and extremely low-frequency (ELF) electric and magnetic fields. IARC Monograph 80, Lyon.

IARC (International Agency for Research on Cancer) (2013). Non-ionizing radiation, part 2: radiofrequency electromagnetic fields. IARC Monograph 102, Lyon.

Independent Advisory Group on Non-Ionising Radiation (AGNIR) (2012). Health effects from radiofrequency electromagnetic fields.  U.K. Health Protection Agency, Oxfordshire. Chapter 8, selected sessions.

SSM (Swedish Radiation Safety Authority) (2013). Eighth Report of the Scientific Council on Electromagnetic Fields. Stockholm: SSM.

Strahlenschutzkommission (SSK) (2011). Vergleichende Bewertung der Evidenz von Krebsrisiken durch elektromagnetische Felder und Strahlungen Stellungnahme der Strahlenschutzkommission  mit wissenschaftlicher Begründung. Bonn: Strahlenschutzkommission.

FSM-Forschungsprojekte zum Thema Weitere Krebserkrankungen

Analyse des Einflusses von HF und NF-EMF auf Signalpfade zwischen Genen und Krankheiten

Prof. Dr. Meike Mevissen, Prof. Dr. Christopher Portier
Universität Bern, Abteilung Veterinär- Pharmakologie & Toxikologie

Grundlagenforschung (Abgeschlossen)

Das Projekt identifiziert mittels statistischer Analysen bestehender Studien diejenigen Gene, die durch elektromagnetische Felder (Hoch- und Nieder¬frequenz) modifiziert werden und berechnet Korrelationen zu den dazugehörigen Signalwegen mit Krankheiten.

Abstract zum Download
Abschlussbericht zum Download

Mehr zu diesem Projekt

 Hirntumor | 
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