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Physik – Physikalische Grundbegriffe von EMF

Gleichstrom und Wechselstrom

Gleichstrom

Gleichstrom (engl. DC: direct current) ist ein in Stärke und Richtung konstanter Strom, der durch eine (konstante) Spannung – etwa die Spannung einer Batterie – "angetrieben" wird. Gleichstrom erzeugt elektrische und magnetische Felder, deren Feldstärken konstant bleiben. Deshalb werden diese Felder "Gleichfelder" genannt.

Wechselstrom

Wechselspannung. 1 bezeichnet den Scheitelwert von 325 V, 2 zeigt den Spitze-Spitze-Wert, 3 markiert die Durchschnittsspannung von 230 V, 4 zeigt die Periodendauer. Quelle: FSM

Bei Wechselstrom (engl. AC: alternating current) ändern sich Spannung und Strom in einem regelmässigen, vom Stromgenerator vorgegebenen Rhythmus. Beim Netzstrom ändert die Spannung 50 Mal pro Sekunde von +325 V (V = Volt) auf -325 V und wieder zurück (Figur rechts). Entsprechend der Spannungsänderung variiert der Strom in Stärke und Flussrichtung. Daher hört man gelegentlich beim Einschalten von Geräten einen tiefen 100 Hz-Brummton der durch vom Strom in Schwingung versetzte Teile verursacht wird (Figur unten). Wechselstrom erzeugt elektrische und magnetische Felder, deren Feldstärken sich im Takt der Wechselspannung und der Wechselstromstärken ändern, daher der Name „Wechselfelder“.

50 Hz Wechselstrom. Die Zeitperiode T beträgt 1/50 Sekunde = 0.02 Sekunden, u bezeichnet die Spannung, i die Stromstärke. Quelle: FSM

 

 

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