Science Brunch 11

Risikobewertung – von der Wissenschaft zur Politik

Die Wissenschaft produzierte in den letzten Jahren eine Fülle neuer Erkenntnisse über Wirkungen elektromagnetischerFelder auf den Menschen. Manche dieser Wirkungen sind gut verstanden und gesetzlich sogeregelt, dass gesundheitliche Probleme ausgeschlossen sind. Andere Effekte sind nicht ausreichend belegtoder verstanden und Aussagen zu möglichen gesundheitlichen Auswirkungen sind spekulativ.

Gesetzgeber, Industrie und Gesellschaft erwarten, dass unvollständiges Wissen hinsichtlich seiner gesundheitlichenBedeutung bewertet wird, damit es für politisches, wirtschaftliches und zivilgesellschaftlichesHandeln genutzt werden kann. Die Bewertung provisorischer wissenschaftlicher Erkenntnisse ist jedoch eineheikle Gratwanderung zwischen Objektivität und Subjektivität. Deshalb werden für Risikobewertungen meistExpertenkomittees eingesetzt. Ein solches ist das von der EU eingesetzte SCENIHR-Komittee.

Prof. Mats-Olof Mattsson wird in die Thematik einführen und die Risikobewertung des SCENIHR vorstellen.Anschliessend wird in kurzen Korreferaten (i) die Bewertung des SCENIHR kritisch gewürdigt, sowie (ii) dasThema aus den Blickwinkeln der Politik und (iii) der Wirtschaft beleuchtet und diskutiert.

Programm

09:00   Türöffnung
09:15   Begrüssung Dr. Gregor Dürrenberger, Geschäftsleiter FSM
    Tischgespräch
09:30   Wissenschaftliches Referat
    Prof. Mats-Olof Mattsson (Universität Wien und Örebro, SCENIHR-Mitglied) wird
    in das Thema einführen und die SCENIHR-Risikobewertung vorstellen
    Tischgespräch
10:10   Impulsreferate
    Forschung: Prof. Michael Kundi, Medizinische Universität Wien
    Industrie: Dr. Michael Burkhardt, Direktor, Sunrise
    Behörde: Dr. Martin Schiess, Abteilungschef BAFU
    Politik: lic. jur. Ruth Humbel, NR CVP
11:00   Diskussion
12:15   Abschluss der Veranstaltung
Moderation:   Beat Glogger, Wissenschaftsjournalist, Scitec-Media

Referate

Prof. Mats-Olof Mattsson (55 KB)

Dr. Michael Burkhardt (182 KB)

Dr. Martin Schiess (18 KB)

Ruth Humbel (465 KB)

Impressionen