Science Brunch 20

Netzkonvergenz – zentrale oder dezentrale Intelligenz?

Datum: 18. Juni 2014, 09:15 - 12:15 Uhr

Ort: Belvoirpark Zürich

Thema

ICT-Netze spielen ausserhalb der klassischen Kommunika­tions­anwendungen zu­neh­mend die Rolle einer „enabling tech­nology“. Dabei geht es v.a. um die Integration von „Intelligenz“ in bestehende Technologien. Die Konvergenz von ICT- mit Infrastruktur­netzen ist in der Strom­versorgung deut­lich vorgezeichnet. Die regenerierbaren Energieträger verlangen eine intelligente Netzsteuerung, in der Produktion und Konsum optimiert werden. Ob die Intelligenz zentral oder bottom-up implementiert werden soll, ist dabei eine ebenso wichtige wie ge­genwärtig noch offene Frage.

Eine Variante der zentralen Implementierung ist das „smart metering“, das den Elektrizitätswerken die top-down Steuerung der Stromverbraucher erlaubt. In der dezentralen Variante werden lokale Netze (Produzenten und Verbraucher) so optimiert, dass das Gesamtnetz möglichst effizient genutzt wird. Diese Variante könnte aus Sicht der Infra­struktur­sicherheit und des Datenschutzes besonders wün­schens­wert sein, denn Netze mit verteilter Intelligenz weisen ein hohes Mass an Resilienz auf. Auch hin­sicht­lich der EMF-Emissionen mag eine solche Lösung, die den Netzausbau minimiert, vorteilhaft sein.

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