Brain Fair 2002

Kommunikation und Gehirn

Die Neurowissenschaften zeichnen sich heute durch ein überdurchschnittliches Wachstum des Wissens aus. Die Erforschung des Gehirns, seiner Funktionsweise und seiner Erkrankungen hat einen sehr hohen Stellenwert - in der Schweizer Forschung wie auch weltweit. Im Rahmen der "Internationalen Woche des Gehirns" veranstaltet das Zentrum für Neurowissenschaften Zürich in Zusammenarbeit mit Betroffenenorganisationen die BrainFair 2002. Die einwöchige Informationsveranstaltung widmet sich Themen- kreisen aus der aktuellen Hirnforschung an der ETH Zürich, der Universität und dem Universitätsspital Zürich mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Gehirn. Nach vier erfolgreichen Events der gleichen Art in Zürich in den Jahren 1998 bis 2001 schliesst die BrainFair 2002 an die mittlerweile zur Tradition gewordene Veranstaltungsreihe an.

Inhalte

Die BrainFair 2002 Zürich will informieren, zum Nachdenken und zu Diskussionen an-regen. Der Gedankenaustausch mit der Öffentlichkeit, mit Schülern und Jugend-lichen, mit Patienten und Betroffenen, mit Studenten, Künstlern und der Wirtschaft ist das Ziel dieser Veranstaltung.

Kommunikation spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab: In den einzelnen Nervenzellen, zwischen den Nervenzellen oder zwischen dem Gehirn und der Aussenwelt. Während sechs Tagen wird die BrainFair 2002 Zürich auf ganz verschiedene Art und Weise das Gehirn und seine Geheimnisse darstellen.

Programmflyer (238 KB)

Forum 6: Risikoforschung - Wahrnehmung und Kommunikation am Beispiel der Mobiltelefonie


Samstag 23. März 2002, 10.00 - 12.00, Ort: Universität Zürich-Irchel
Organisation: Dr. Gregor Dürrenberger, ETH Zürich
Moderation: Prof. Dr. Norbert Leitgeb, TU Graz

Zielsetzung

Dieses Forum wird am Beispiel der Mobiltelefonie der Frage nachgehen, wie die Gesellschaft mit gesundheitlichen Risiken, die wissenschaftlich nicht endgültig geklärt sind, umgehen soll, damit den Anliegen und Befürchtungen der Betroffenen (Anwohner, Behörden, Netzbetreiber, Mobiltelefonbenützer, etc.) demokratisch und sachdienlich Rechnung getragen werden kann. Je ein Vertreter der Umweltverbände, der Mobilfunk¬anbieter, der Behörden und der Wissenschaft wird in einem kurzen Eingangs¬statement seine bzw. ihre Haltung zu den gesundheitlichen Risiken darstellen und seine bzw. ihre Ansprüche an einen konstruktiven Risikodialog und Interessenausgleich formulieren. Ein Moderator wird die Diskussion unter den PodiumsteilnehmerInnen und zwischen dem Podium und dem Publikum leiten.

Programm

Einführende Statements    
(10:00 - 11:00 Uhr)    
Armin Braunwalder, Schweiz. Energiestiftung:   Prävention ist notwendig
Dr. Michael Burkhardt, Sunrise:   Mobilfunk und Gesundheit
Dr. Mirjana Moser, Bundesamt für Gesundheit:   Die Risikoeinschätzung des BAG
Prof. Dr. Peter Wiedemann, Forschungszentrum Jülich:   Besorgnisanalyse und Risikopolitik
     
Podiums- und Publikumsdiskussion    
(11:00 - 12:00 Uhr)