Zum Thema Astrologie

Eine Analyse zur Lage der nichtionisierenden Kommunikation.
Von Satiriker Eugen M. Funk (emf).

08.06.2011

Das Horoskop hat für die Tage rund um das Wochenende vom 29./30. Mai 2011 eine aussergewöhnliche Konstellation der Gestirne angekündigt. Uranus und Lilith würden in Kontakt kommen mit Pluto in Steinbock. Gleichzeitig würde Mars den Anschluss an die Plejaden in Stier verlieren. Eine solch seltene Konfiguration, sagte ich mir‚ wird nicht ohne Folgen auf den Gang der irdischen Geschäfte bleiben. Gebannt beobachtete ich deshalb das Weltgeschehen rund um das besagte Wochenende. Zunächst fiel mir auf, dass die Bahnen der FIFA-Sterne Blatter und Bin Hammam, die üblicherweise ihre eigenen Kreise ziehen, in Konjunktion gerieten, und zwar mit der Ethikkommission, einem von blossem Auge nicht sichtbaren Trabanten des Alpha-Gestirns. Dadurch wurde das Gleichgewicht der Kräfte so verändert, dass der zweite Stern vom Firmament verschwand. Im Gegensatz zur FIFA-Buchhaltung hat das astronomische Rechnungswesen die Ereignisse absolut korrekt erfasst. Sodann flog, und damit komme ich auf die zweite Auffälligkeit an diesem Wochenende zu sprechen, der vermeintliche Fixstern Ahlbom überraschend aus der Gesellschaft des Sternhaufens der IARC. Der Grund dafür war eine falsch erfasste Interessen-Deklination. Da die IARC nicht wie die Plejaden aus sieben lieblichen Nymphen, sondern aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen von 30 unterschiedlich hellen Gestirnen besteht, scheint der Rauswurf verschmerzbar. Das umso mehr, als der Sternhaufen inzwischen in den weiten Raum des Alls entschwunden ist. In den astrologischen Katalogen findet man ihn noch als Nebel 2b im Zeichen des Krebs'. Dieses Wochenende hat einmal mehr eindrücklich bewiesen, wie zuverlässig das Horoskop die Schatten grosser Ereignisse voraussagen kann. (emf)