Zum Thema Viren

Eine Analyse zur Lage der nichtionisierenden Kommunikation.
Von Satiriker Eugen M. Funk (emf).

11.11.2015 

In der Schweiz gibt es das geflügelte Wort, dass wenn Deutschland hustet, unser Land eine Grippe bekommt. Gegenwärtig wird in Deutschland gehustet, und zwar so kräftig, dass, wie die Presse aufdeckte, eines der Opfer gemäss Aussagen der zuständigen Ärzte Ende Jahr sogar versterben soll. Das Virus sei enorm aggressiv. Es niste sich im zentralen Nervensystem ein und führe zu kontinuierlich fortschreitenden Degenerationen. Deshalb gab man ihm den Namen Influenzia Zerebralis Morbidus F, oder abgekürzt IZMF. Es fragt sich jetzt, welche Wirkung IZMF in der Schweiz entfalten wird, denn selbst eine basisdemokratisch angenommene Initiative gegen die Massenvireneinwanderung würde das Übel nicht aufhalten können. Zu den potenziellen Opfern gehören wie immer Artverwandte. Artverwandt mit dem deutschen Opfer ist die FSM. Deshalb mache ich mir als freischaffender Satiriker berechtigte Sorgen darüber, wie lange ich diese Plattform allenfalls noch nutzen kann. Um das abzuschätzen habe ich mir das Virus näher angeschaut. Entwarnung! Das Mistvieh gehört zu einem Stamm, der schon einmal hierzulande sein Unwesen getrieben und damit Antikörper hinterlassen hat. Auch das damalige Virus wurde nach dem ersten Opfer benannt. Es hiess FGF-Virus. Böse Zungen behaupten, bei den zwei Mikroorganismen handle es sich um Retroviren, die aus einem Darmstädter Labor entwichen wären. Aber das sind wie gesagt nur böse Zungen. Viel wichtiger ist die Frage, welchen Schaden die jüngste Variante bei uns anzurichten vermag. Kann es das Zentralnervensystem des Staatswesens, das Rechtssystem, befallen? Speziell empfindlich wäre da der Vorsorgelappen, der hierzulande, wie wir wissen, besonders stark ausgeprägt ist; unter anderem weil dort der Sitz des neuronal implementierten Strahlungsverbots, abgekürzt NISV, steckt. Die nächsten Monate werden zeigen, ob es beim Husten unseres nördlichen Nachbarn bleiben wird. Um sicher zu gehen, hat das Parlament aber in Form der Postulate Noser und FDP-Liberale Fraktion bereits eine Diskussion über eine kontrollierte Redimensionierung besonders exponierter Hirnlappen aufgegleist. (emf)