emf-info

Im Glossar werden häufig verwendete Begriffe erklärt, die in den Wissenseiten vorkommen. Es werden viele biologische und medizinische Begriffe aufgelistet. Das bedeutet nicht automatisch, dass EMF deshalb gesundheitlich problematisch wäre. Die Zusammenhänge zwischen EMF, Biologie und Gesundheit werden in den Themenseiten dargestellt.

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Elektrosensitivität

Elektrosensitivität ist die Fähigkeit eines Menschen, elektrische Felder von Stromleitungen (oder schwache elektrische Ströme) schon bei einer geringen Feldstärke (Stromstärke) wahrnehmen/spüren zu können.

EMF

EMF heisst "elektromagnetisches Feld". Physikalisch gesehen zählen alle elektromagnetischen Felder dazu: Gleichfelder, niederfrequente (Wechsel)Felder, hochfrequente Strahlung (Radiowellen, Mikrowellen), optische Strahlung (Infrarot, sichtbares Licht, UV) und ionisierende Strahlung (Röntgenstrahlung, Radioaktivität). Fast immer wird die Bezeichnung EMF aber nur für Feldern zwischen 0 Hz und 300 GHz verwendet, also für nicht-ionisierende Strahlung unterhalb der optischen Wellenlängen.

EMV

Elektromagnetische Verträglichkeit. Dabei geht es sich um die Störfestigkeit von Anlagen und Geräten gegenüber Strahlung, sowie Vorschriften zur Limitierung von Störstrahlung durch Anlagen und Geräte.

epidemiologische Studien

Studien, in denen mit statistischen Methoden das Auftreten von Krankheiten untersucht wird

ERP

Abkürzung für ?Effective Radiated Power?. Die effektive Strahlungsleistung gibt an, wie stark eine Antenne senden müsste, um ?rundum? dieselbe Leistung auszusenden wie in Hauptstrahlrichtung. Das Wort ?rundum? meint dabei ein halbkugelförmiges Abstrahlprofil, wie es eine Dipolantenne besitzt. Will man sich auf eine kugelförmige (?isotrope?) Abstrahlung beziehen, so spricht man von EIRP (Equivalent Isotropic Radiated Power). Die Angabe von ERP-Leistungen sind nützlich um Antennen mit unterschiedlichen Richtwirkungen (Bündelungsgrad) vergleichen zu können. Je höher der ERP-Wert, desto höher die Feldstärken im Hauptstrahl.

Exposition

Wenn ein Organismus bestimmten Bedingungen / Stoffen ausgesetzt ist, bezeichnet man dies als Exposition (gegenüber diesen Bedingungen / Stoffen)

FDMA

FDMA (Frequency Division Multiple Access) ist ein Zugriffsverfahren in der Mobiltelefonie, das jedem Benutzer ein eigenes Frequenzband zuweist. Solange jemand telefoniert, kann das zugewiesene Band von niemand anderem benützt werden.

Feldstärke

Die Feldstärke ist ein Mass für die Kraft, welche ein elektrisches oder magnetisches Feld auf ein geladenes (bei Magnetfeld: sich auch bewegendes) Teilchen ausübt. Die Stärke von elektrischen Feldern wird in Volt pro Meter (V/m) angegeben, die Stärke von magnetischen Feldern in der Regel in Tesla bzw. Mirkrotesla (T, µT).

FM

FM ist die Abkürzung für ?Frequenzmodulation?, ein Modulationsverfahren, das z.B. das UKW-Radio oder das Analogfernsehen zur Übertragung des Tons einsetzt. Information wird dabei über Änderungen der Frequenz des Trägersignals übermittelt.

genetische Faktoren

Ursachen und Wirkungen, die auf die Vererbung (Genetik) zurückzuführen sind

Genotoxisch

Eine für das Genom (chemisch: die DNA) toxische (giftige, schädliche) Wirkung.

Gepulste Strahlung

Ein GSM-Telefon sendet während eines Gesprächs nicht dauern, sondern in kurzen Zeitschlitzen von ca. einer halben tausendstel Sekunde (0.5 Millisekunden / 0.5 ms) mit längeren Pausen dazwischen (ca. 4 ms). Pro Sekunde werden auf diese Art etwa 200 kurze Datenpakete gesendet.

GMSK
Gaussian Minimum Shift Keying

Ein einfaches Modulationsverfahren, das zwei Phasenzustände unterscheidet. Damit lässt sich 1 Bit Information übertragen.

GPRS

GPRS (General Packet Radio Service) ist eine verbesserte Version von GSM um die Geschwindigkeit zu erhöhen (Faktor 10 gegenüber GSM) und um die Übertragung von Datenpaketen zu ermöglichen. Bei GPRS werden freie Kanäle dynamisch dem Benützer zugeordnet. Es wird nur Kapazität belegt, wenn Daten übertragen werden. Der Kunde kann deshalb immer online sein.

GSM

GSM heisst "Global System for Mobile Communication" und ist der europäische Mobilfunkstandard der zweiten Generation. Die erste Generation (Natel C) arbeitete mit Analogtechnik, die zweite Generation (GSM) basiert (wie alle auf GSM folgenden Generationen) auf der Digitaltechnik. GSM ermöglicht eine bessere Nutzung der Frequenzen als es die analoge Technik von Natel C zuliess.

Hertz (Hz)

Hertz ist die Masseinheit für die Frequenz von Schwingungen, d. h. die Anzahl Schwingungen pro Sekunde. Ein Uhrpendel, das einmal pro Sekunde hin und her schwingt, hat eine Frequenz von 1Hz. Die Frequenz unseres Netzstroms ist 50 Hz. Das bedeutet, dass die Spannung 50 Mal pro Sekunde wechselt.

Herzfrequenz

Anzahl der Herzschläge pro Minute

HGÜ

HGÜ heisst Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung. Im Englischen wird die Abkürzung HVDC (High Voltage Direct Current) verwendet. HGÜ-Leitungen werden bei sehr langen Distanzen oder auch als Seekabel eingesetzt.

Hirnödem

Schwellung des Hirngewebes durch Flüssigkeitsansammlung

Hormon

Hormone sind chemische Botenstoffe, die von spezialisierten Zellen produziert und abgegeben werden. Sie dienen der Regelung von Organfunktionen und Stoffwechselvorgängen.