emf-info

Technik – Mobiltelefone

Vergleich: Strahlenbelastung durch Basisstationen und Mobiltelefone

Durchschnittliche Tages-Exposition gegenüber Hochfrequenzstrahlung. Annahme zur Telefonierdauer: 5 Minuten pro Tag mit dem GSM Handy, 10 Minuten mit dem Schnurlos-/DECT Telefon. Quelle: FSM (Rohdaten: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23417714)

Die Belastungen von Handys und Basisstationen sind unterschiedlich: eine Basisstation bestrahlt den ganzen Körper, ein Handy vorwiegend den Kopf. Die maximale „Handy-Belastung“ wird nahe an der Oberfläche beim Antennenfuss gemessen und kann bis gegen 2 W/kg betragen. Die durchschnittliche Belastung des ganzen Kopfs liegt deutlich tiefer, in der Grössenordnung von 0.05 W/kg. Eine vergleichbare Belastung von 0.05 W/kg durch eine Basisstation mit einer Sendeleistung von 1‘000 W ERP erfährt man, wenn man sich etwa 30 m von der Antenne entfernt im Hauptstrahl befindet (allerdings wird dann nicht nur der Kopf, sondern der ganze Körper mit dieser Intensität bestrahlt). Messungen haben gezeigt, dass wenn man alle hochfrequenten Belastungen (egal ob lokal oder den ganzen Körper betreffend) über einen Tag als Energieeintrag in den Organismus aufsummiert, dass der Löwenanteil vom eigenen Handy stammt (siehe Figur).

FSM-Forschungsprojekte zum Thema Vergleich: Strahlenbelastung durch Basisstationen und Mobiltelefone

Neue Ansätze, um den Beitrag von Nahkörperquellen an der persönlichen HF-Exposition zu erfassen

Dr. Jürg Fröhlich, Prof. Dr. Martin Röösli
ETH Zürich

Technologie & angewandte Forschung (Abgeschlossen)

Das Projekt will persönliche Exposimeter hard- und softwareseitig derart erweitern, dass die Felder von nahe am Körper benutzten HF-Geräten berücksichtigt, und die Technologie für zukünftige epidemiologische Studien praktisch einsetzbar wird.

Publikation/en:
Röösli M., Roser K., Schöni A., Rechsteiner D., Foerster M. (2014). Verhaltensprobleme durch Handynutzung?
Bildung Schweiz, 3, 7-8. Download

Zahner M., Fröhlich J. (2014). ExpoM - A Personal RF-EMF Exposure Meter. Workshop on "New avenues in
epidemiological exposure assessment", BioEM 2014, Annual Joint Meeting of the Bioelectromagnetics
Society (BEMS) and the European BioElectromagnetics Association (EBEA), Cape Town, South Africa, June
2014. Download

Zahner M., Fröhlich J. (2014b). EMF exposure metering: Dealing with pulsed RF signals, BioEM 2014, Annual Joint Meeting of the Bioelectromagnetics Society (BEMS) and the European BioElectromagnetics Association
(EBEA), Cape Town, South Africa, June 2014. Download

Roser, K., Schoeni, A., Bürgi, A., Röösli, M. (2015). Development of an RF-EMF Exposure Surrogate for Epidemiologic Research. Int J Environ Res Public Health, 22, 12, 5, 5634-5656. Download  Peer reviewed

Roser, K., Schoeni, A., Röösli, M. (2016). Mobile phone use, behavioural problems and concentration capacity in adolescents: a prospective study. International Journal of Hygiene and Environmental Health, 219, 759–769. Download  Peer reviewed

Roser, K., Schoeni, A., Struchen, B., Zahner, M., Eeftens, M., Fröhlich, J., Röösli, M. (2017). Personal radiofrequency electromagnetic field exposure measurements in Swiss adolescents. Environment International, 99, 303-314.  Peer reviewed

Abstract zum Download
Abschlussbericht zum Download

Mehr zu diesem Projekt

Dosis-Wirkung Beziehung von GSM-Feldern (Typ Handy) auf Schlaf und Schlaf-EEG

PD Dr. Peter Achermann, Prof. Dr. Niels Kuster
Universität Zürich, Institut für Pharmakologie und Toxikologie

Grundlagenforschung (Abgeschlossen)

Wir beobachteten, dass die Hirnaktivitäten im nicht-REM Schlaf nach Exposition mit gepulster Strahlung im Vergleich zur Exposition mit kontinuierlichen Wellen deutlich höher waren. Ziel dieses Projektes ist es, den Dosis-Wirkungs-Nachweis zu erbringen.

Publikation/en:
Regel, S.J., Tinguely, G., Schuderer, R., Adam, M., Kuster, N., Landolt, H-P., Achermann, P. (2007). Pulsed radio-frequency electromagnetic fields: dose-dependent effects on sleep, the sleep Elektroenzephalogramm (EEG) and cognitive performance. Journal of Sleep Research, 16, 253-258.  Peer reviewed

Abstract zum Download
Abschlussbericht zum Download

Mehr zu diesem Projekt

comments powered by Disqus