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Neue Studie zu 50 Hz Magnetfeldern und Krebs

Tierstudie stellt bei Ratten ein erhöhtes Krebsrisiko fest, wenn zusätzlich zu Gammabestrahlung eine lebenslange Exposition gegenüber 50 Hz Magnetfeldern vorliegt.

Die grossangelegte Tierstudie einer italienischen Forschergruppe um Fiorella Belpoggi stellte fest, dass bei Ko-Exposition gegenüber Gammstrahlung (0.1 Gy, einmalige Dosis) und lebenslanger nicht-ionisierender Strahlung (50 Hz; 20 Mikrotesla, 1 Millitesla) das Risiko von drei Tumorarten statistisch signifikant steigt.

Das Team hat auch Ko-Expositionen von EMF und Chemikalien untersucht, deren Resultate nächstens publiziert werden sollen.

  • Morando Soffritti et al. (2016): Carcinogenic effects on Sprague-Dawley rats exposed to ELF MF from prenatal life until natural death and to 0.1 Gy γ radiation delivered in a single acute exposure at 6 weeks of Age. International Journal of Radiation Biology, doi: 10.3109/09553002.2016.1144942.